Es darf keine Unterschiede der Würdigung der zum G-20 eingesetzten Polizisten geben

Pressemitteilung unserer Kollegen aus der Polizei vom 10. Juli 2017:

DPolG fordert 3 Tage Sonderurlaub für die in Hamburg eingesetzten Kolleginnen und Kollegen

Grundsätzlich begrüßt die Deutsche Polizeigewerkschaft Thüringen e.V. (DPolG) die vom Innenminister Dr. Poppenhäger angekündigte Würdigung der außerordentlichen Leistungen der zum G-20 eingesetzten Kolleginnen und Kollegen mit einem Tag Sonderurlaub.

Die 450 Thüringer Kolleginnen und Kollegen wurden bei ihrem Einsatz in der Hansestadt dauerhaft bis zur physischen und teilweise auch psychischen Leistungsfähigkeit gefordert. „Als Gewerkschaft begrüßen wir, dass sich die Landesregierung entschlossen hat, diese Leistung mit Sonderurlaub zu würdigen“ erklärt hierzu der DPolG Landesvorsitzende, Jürgen Hoffmann.

Unsere Thüringer Polizistinnen und Polizisten verrichteten ihren Dienst dabei gemeinsam mit Kollegen aus anderen Bundesländern. Bundesländer, wie beispielsweise Berlin, Hamburg, oder Niedersachsen haben sich ebenfalls entschieden, die Leistungen ihrer in der Hansestadt eingesetzten Kollegen mit Sonderurlaub zu würdigen.

„Jedoch bekommen die Kolleginnen und Kollegen aus diesen Ländern 3 Tage Sonderurlaub. Es wird unseren Polizisten nicht zu vermitteln sein, warum es solch einen Unterschied zu Thüringen gibt“ erklärt Hoffmann. „Egal, aus welchem Bundesland die Kolleginnen und Kollegen kamen – sie alle waren den gleichen Belastungen ausgesetzt! Warum dies unterschiedlich gewürdigt wird, ist für unsere Kollegen, aber auch für uns als Gewerkschaft nicht nachvollziehbar. Wir erwarten von der Landesregierung, dass hier keine Unterschiede in der Leistungsbewertung gemacht werden und unseren Kolleginnen und Kollegen die gleiche Wertschätzung entgegengebracht wird, wie denen aus Berlin oder Hamburg! Drei Tage Sonderurlaub sollten da nicht zu viel verlangt sein!“ fügt Hoffmann abschließend hinzu.

Update 11. Juli 2017:

DPolG begrüßt Erhöhung des Sonderurlaubs auf 3 Tage Entscheidung des Innenministers ist ein Zeichen der Anerkennung der Leistungen der zum G-20 eingesetzten Kolleginnen und Kollegen
In ihrer gestrigen Pressemitteilung hat die Deutsche Polizeigewerkschaft Thüringen e.V.) DPolG die Erhöhung des Sonderurlaubes der in Hamburg eingesetzten Polizisten von einem auf drei Tage gefordert.
Nun, nachdem klar wurde, dass in nahezu allen Bundesländern die eingesetzten Kolleginnen und Kollegen drei Tage Sonderurlaub erhalten, hat der Innenminister Dr. Poppenhäger entschieden, auch den Thüringer Polizistinnen und Polizisten, welche in der Hansestadt ihren Dienst taten drei Tage Sonderurlaub zu gewähren.
„Wir begrüßen die Entscheidung des Innenministers, den Kollegen die gleiche Wertschätzung für ihre Leistungen entgegen zu bringen, wie dies bundesweit der Fall ist.“ erklärt der DPolG Landesvorsitzende Hoffmann. „Es ist immer ein gutes Signal, wenn Entscheidungen nicht dogmatisch getroffen, sondern auch den Entwicklungen angepasst werden. Dies trägt auch wesentlich dazu bei, die Motivation unserer Kolleginnen und Kollegen im Dienstalltag zu erhöhen. Dafür möchten wir auch dem Innenminister unseren Dank aussprechen!“ erklärt Hoffmann abschließend.

Kontakt:

Roland Spitzer
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mail: presse@dpolg-thueringen.de
Telefon: 0361 – 2 659 498
Mobil: 0176 – 500 55 270

Herausgeber:
Landesleitung der DPolG Thüringen e.V.

Schwerborner Straße 33
99086 Erfurt
Mail: dpolg@dpolg-thueringen.de
www.DPolG-Thueringen.de

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